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  • Sonja Gatterwe

Connected Structures | Susanne Bonowicz, Christoph Rode

Ausstellungstext | Doppelausstellung "Connected Structures" | Uhlig Gallery, Leipzig | Oktober 2022


"Connected Structures" illustriert in den Arbeiten von Susanne Bonowicz und Christoph Rode die Emotionalität und Problematik des Prozesses, Verbindungen zu knüpfen, Kontakte herzustellen, Wege zu kreuzen.


© Susanne Bonowicz, Silent Arrow, Acryl auf Leinwand, 2022 | © Christoph Rode, Indirekte Auffassung, Öl auf Leinwand, 2021


In der heutigen Welt scheint es leichter denn je in Kontakt zueinander zu treten, Barrieren zu überbrücken und Anschluss zu finden. Die technologischen Strukturen der modernen Gegenwart haben es dem Menschen und der Gesellschaft, in der er lebt, auf den ersten Blick so einfach wie noch nie gemacht. Doch es scheint genau deshalb, da die Möglichkeiten so unendlich unmittelbar geworden sind, umso schwerer, eine ernsthafte Verbundenheit herzustellen. Umso kostbarer wird sie, wenn man sie in all der Belanglosigkeit der Beziehungen gefunden hat. "Connected Structures" illustriert in den Arbeiten von Susanne Bonowicz und Christoph Rode die Emotionalität und Problematik des Prozesses, Verbindungen zu knüpfen, Kontakte herzustellen, Wege zu kreuzen. In zwei auf den ersten Blick konträren Positionen nähern sich beide dem Thema der Beziehung zum Raum und all dessen, was er offenbart.


Susanne Bonowicz widmet sich dabei der Verbindung zu ihren eigenen Lebensrealitäten inmitten von farbintensiven Erinnerungsschnipseln, Leuchtreklamen und Raumfragmenten, die in Kontakt miteinander treten, sich überlappen, kreuzen und dabei ein organisches Puzzle kreieren.


Christoph Rode gibt einen tiefen Einblick in Schein und Sein einer Welt, die sich in (ver)wandelnden Räumen aufhält und auf flimmernden Leinwänden unbekannte Lebenssituationen abspielt, in denen wir uns bizarr wiedererkennen.


Rode und Bonowicz haben besondere Räume geschaffen, die den Prozess des Zusammentreffens verschiedener Lebenseindrücke und Realitäten illustrieren. In einer erfrischenden Deutungsoffenheit laden Beide das Publikum dazu ein, die Verbundenheit zu sich selbst und ihrer Umgebung zu hinterfragen und auf der Suche nach "Connected Structures" den Mut zu haben, Netzwerke zu dekonstruieren und generieren, neu anzuordnen, Grenzen zu verschieben und Orte zu wechseln, um schlussendlich eigene Antworten zu finden.



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